Nachhaltigkeit

Wir zeigen Verantwortung gegenüber unseren Kunden, unseren Mitarbeitern und unseren Geschäftspartnern, indem wir unseren Beitrag zu einer umweltschonenden und sozial gerechten Lebensweise leisten. Die Herstellung von umweltfreundlichen Produkten, sowie die Gestaltung von sozialverträglichen Prozessen in unseren weltweiten Produktionsstätten sind nur einige von vielen Punkten, für die sich der Schwab Versand engagiert.

Nur wenn wir alle unermüdlich und konsequent unser Handeln darauf ausrichten, das Gleichgewicht zwischen ökonomischen, sozialen und ökologischen Aspekten zu wahren, bleiben die Lebensbedingungen auf unserer Welt auch langfristig erhalten.

Umweltmanagement

Kataloge

Mit Katalogen, Magazinen und Flyern sprechen wir unsere Kunden an. All unsere Werbemittel werden nach ökologischen Gesichtspunkten produziert, denn ihre Herstellung hat Auswirkungen auf die Umwelt: von der Rohstoffgewinnung, Zellstoffherstellung und der Papierproduktion bis hin zu Druck und Entsorgung.

Um die Umweltauswirkungen bei der Rohstoffgewinnung/Waldnutzung klein zu halten, werden seit vielen Jahren alle Möglichkeiten geprüft, um eine größere Transparenz in der Papierkette zu schaffen und sicherzustellen, dass kein Urwaldholz in Katalogpapiere gelangen kann. Die weiteren Bestrebungen fokussieren daher auf Sensibilisierungsmaßnahmen bei allen Papierlieferanten von Schwab, um den Einsatz von Holz aus Wäldern mit hohem ökologischem Wert in der Papierproduktion auszuschließen.

Im Bereich „Umweltauswirkungen bei Druck und Papierverwertung” werden seit 1997 halbjährlich Konzentrationsmessungen des Toluolgehaltes (Aromatischer Kohlenwasserstoff, der als Verdünnungs- und Lösungsmittel eingesetzt wird, das in hohen Konzentrationen gesundheitsschädlich sein kann) in den Druckbögen für den Hauptkatalog durchgeführt. Die Lieferanten werden per Anschreiben über die Messergebnisse informiert und somit sensibilisiert. Dieses Vorgehen hat zu einem deutlichen Absinken des Toluolgehalts der Druckbögen geführt.

Verpackungen

Verpackungen sind für ein Versandhandelsunternehmen unverzichtbar. Damit die bestellten T-Shirts, Schuhe, Möbel, Fernseh- oder Haushaltsgeräte einwandfrei beim Kunden ankommen, müssen sie beim Transport optimal vor Schäden geschützt werden.

Bei Schwab gilt der Grundsatz: So viel Verpackungen wie nötig, so wenig Verpackungen wie möglich. Unvermeidbare Verpackungen werden so ökologisch verträglich wie möglich gestaltet. Im Laufe der Jahre konnten bedeutende Optimierungen erzielt werden. Bereits 1972 führte Schwab die ersten Versandkartonagen aus recycelter Pappe ein.

Nachhaltige Produkte

Textilien

Mode erleben wir im wahrsten Sinne des Wortes „hautnah”. Je sorgfältiger ein Kleidungsstück von Anfang an produziert und je zuverlässiger es auf mögliche Rückstände kontrolliert wird, umso wohler kann man sich darin fühlen.

Schwab bietet seit 1990 schadstoffgeprüfte Textilien an. Seit 1995 zeigt das Qualitätssiegel „hautfreundlich, weil schadstoffgeprüft”, dass der jeweilige Artikel auf gesundheitsgefährdende Rückstände geprüft wurde. Mittlerweile tragen nahezu 100 Prozent der Textilien im Schwab-Sortiment dieses Label. Die Anforderungen lehnen sich an den in der Textilwirtschaft anerkannten Standard „Öko-Tex 100“ an. Damit geht das Prüfsiegel bei den Anforderungen an entscheidende Schadstoffe noch über die gesetzlichen Grenzwerte hinaus.

Textilien mit dem „hautfreundlich, weil schadstoffgeprüft”-Siegel dürfen nachweislich nicht mit Bioziden belastet oder mit Flammschutzmitteln ausgerüstet sein. Ihr pH-Wert muss hautneutral sein und es wird besonders darauf geachtet, dass die festgelegten Grenzwerte für Schwermetalle nicht überschritten werden. Durch systematische Prüfungen in den Laboren wird sichergestellt, dass z. B. Schwermetalle wie Arsen, Blei, Cadmium und Quecksilber dem Schwab-Kunden nicht gefährlich werden können.

Haushaltselektrogeräte

Auch Wasser ist eine begrenzte Ressource. Um den hohen Wasser- und Stromverbrauch, der tagtäglich im Haushalt anfällt, zu reduzieren, hat Schwab daher über die letzten Jahre sein Sortiment an ökologisch optimierten Geräten kontinuierlich erweitert. Sie erkennen diese Artikel am Umweltbaum-Siegel.

Zum Beispiel bietet Schwab derzeit nur noch Kühl- und Gefrierschränke der verbrauchsarmen Energieeffizienzklassen A, A+ und A ++ an. Selbst zwischen diesen Spitzengeräten sind die Unterschiede im Verbrauch noch beträchtlich: Geräte der Energieeffizienzklasse A ++ verbrauchen im Vergleich mit vergleichbaren Modellen der Klasse A noch einmal ca. 45 Prozent weniger Strom.

Andere Hinweise, die dem Kunden verraten, dass er es mit umweltverträglichen Produkten zu tun hat, sind z.B. der Blaue Engel, aber auch die EcoTopTen-Empfehlung des Öko-Instituts e.V. in Freiburg.

Möbel

Der Schutz der Wälder hat bei Schwab auch im Möbeleinkauf einen hohen Stellenwert: Um den sorgsamen Umgang mit dem Rohstoff Holz zu unterstützen und Raubbau an Waldgebieten zu verhindern, müssen die Lieferanten mittlerweile für alle Hölzer einen Herkunftsnachweis und ein zusätzliches Zertifikat erbringen. Hier akzeptiert Schwab nur FSC®.

Langfristiges Ziel ist die 100% Ausweitung des Angebots an Möbeln mit dem Siegel des international anerkannten Forest Stewardship Council (FSC®). Anliegen des 1993 gegründeten FSC® ist es, den Erhalt der Wälder und ihrer vielfältigen Funktionen zu gewährleisten, indem ein Ausgleich zwischen den unterschiedlichen gesellschaftlichen Interessen geschaffen wird. Nur Produkte aus Forstbetrieben, die nachweislich nach den Prinzipien des FSC® handeln, dürfen das FSC®-Siegel tragen. Mit der Zertifizierung sind unabhängige Organisationen beauftragt.

Gütesiegel und ihre Bedeutung

Cotton made in Africa

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Mit dem Kauf dieser Produkte unterstützen Sie den nachhaltigen Baumwolleanbau der Initiative Cotton made in Africa. Hier wird durch gezielte Hilfe zur Selbsthilfe das Leben von über 670.000 afrikanischen Kleinbauern in Afrika verbessert.

GOTS - Global Organic Textile Standard

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Der Global Organic Textile Standard (GOTS) stellt hohe ökologische Anforderungen an den Anbau und die Verarbeitung von Bio-Baumwolle. Ein durchgängiges Zertifizierungsverfahren stellt sicher, dass die gesamte Produktionskette vom Anbau der Baumwolle bis hin zum fertigen Textil kontrolliert wird.

Organic Content Standard (OCS)

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Der Organic Content Standard (OCS) kennzeichnet bei Schwab Textilien, in denen nachweislich Bio-Baumwolle verwendet wird. Durch die Kontrolle über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg wird sichergestellt, dass im Endprodukt der ausgewiesene Anteil an Bio-Baumwolle enthalten ist.

Der Blaue Engel

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Der Blaue Engel ist eine umweltschutzbezogene Kennzeichnung, die auf freiwilliger Basis erfolgt. Sie steht für Produkte und Dienstleistungen, die sich im Vergleich zu anderen, gleichen Zwecken dienenden Produkten durch besondere Umweltfreundlichkeit auszeichnet.

FSC® - Forest Stewardship Council®

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Das Label FSC® weist nach, dass Sie mit dem Kauf dieser Produkte vorbildliche Waldwirtschaft nach den strengen ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Standards des Forest Stewardship Council® fördern und die Waldressourcen schonen.

Good WeaveTM

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Bei handgeknüpften Teppichen aus Indien und Nepal legen wir großen Wert auf die faire Herstellung sowie die Berücksichtigung ökologischer Mindeststandards. Mit dem Kauf dieser Teppichwaren unterstützen Sie das Good WeaveTM - Engagement gegen unzulässige Kinderarbeit und ermöglichen bessere Bildungschancen in den Herstellungsländern.

Mehr Effizienz

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Die wichtigsten Elektrogeräte (Kühl- u. Gefriergeräte, Waschmaschinen, Waschtrockner, Trockner, Geschirrspüler, TV-Geräte und Staubsauger) werden europaweit nach gleichen Normen geprüft. Die Energieeffizienzklasse A+++, A++ und A+ in den jeweiligen Geräteklassen stehen für sehr niedrigen Energieverbrauch.

Tencel

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Tencel® ist eine Funktionsfaser aus der Natur. Die Faser wird aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz herausgestellt. Grundlage dafür ist die aus dem Holz gewonnene Cellulose. Im Vergleich zu Baumwolle ist der Verbrauch von Wasser bei der Herstellung um 10- bis 20-mal niedriger. Beim Tragen unterstützt Tencel® aufgrund bester Feuchtigkeitsaufnahme einen optimalen Feuchtigkeitstransport und sorgt für einen angenehmes Hautklima.

Soziale Verantwortung

Grundlage für die Gewährleistung von Sozialstandards in der Lieferkette

Beim Thema Sozialstandards in der Lieferkette ist der Schwab Versand vollständig in die Programme der Otto Group eingebettet. Langfristig wollen wir alle Lieferanten für Eigen- und Lizenzmarken in das Sozialmanagement der Otto Group einbeziehen. Anfang 2013 ist in der Otto Group ein konzernweites neues Sozialprogramm in Kraft getreten, welches einen deutlich erweiterten Geltungsbereich berücksichtigt und für alle Konzernunternehmen gilt. Eine Sozialdatenbank, die Daten der Lieferantenaudits enthält, dient als Kontrollinstrument des Sozialmanagements bei der Otto Group. Der Konzernvorstand und die Geschäftsführung der Konzernunternehmen werden dreimal jährlich über den aktuellen Stand der Zielerreichung informiert.
Grundlegendes Ziel des neuen Sozialprogramms der Otto Group ist die Integration aller Lieferanten für Eigen- und Lizenzmarken in den von der BSCI (Business Social Compliance Initiative) definierten Risikoländern. Darüber hinaus werden Lieferanten durch gezielte Qualifikationen weiterentwickelt. Diese Ziele werden durch ein dreistufiges Modell erreicht:

Stufe 1: Basisprogramm
Erster Schritt ist das Entry Assessment, das alle Fabriken durchlaufen müssen. Bei Importeuren wird auch eine aktive BSCI-Mitgliedschaft akzeptiert. Besteht die Fabrik das Assessment, ist eine Zusammenarbeit möglich. Verstöße gegen den Code of Conduct führen zum Ausschluss einer Zusammenarbeit. Nach zwölf Monaten wird bzgl. der vollständigen Einhaltung des Code of Conducts dann zwischen einem Self Assessment (für Lieferanten für Technik und Einrichten) und einem Progress Assessment (für alle weiteren Lieferanten) entschieden. Bei Vorlage gültiger Zertifikate, wie z.B. SA8000, EICC oder WRAP wird kein Assessment verlangt.

Stufe 2: Entwicklungsprogramm
Diese zweite Stufe hat zum Ziel, wichtige Lieferanten so weit zu entwickeln, dass sie ein BSCI-Audit mit dem besten Ergebnis »gut« erzielen oder eine SA8000- Zertifizierung erhalten. Dafür bietet die Otto Group ein Qualifizierungsprogramm an, das Workshops, E-Learnings, Webinars, Hausaufgaben und Vor-Ort-Besuche umfasst.

Stufe 3: Exzellenzprogamm
Das neue Sozialprogramm sieht in der dritten Stufe seit 2014 vor, ausgewählte Fabriken in das Exzellenzprogramm aufzunehmen. Dort geht es um eine ganzheitliche Qualifizierung der Fabriken, die neben sozialen auch ökologische und ökonomische Themen, wie z.B. Klimaschutz, Chemikalieneinsatz, Qualität und Produktivität, umfasst.

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