Umweltmanagement

Kataloge

Zweimal jährlich erscheint der Schwab Hauptkatalog. Hinzu kommen zahlreiche Werbemittel. Der Schwab Katalog und die Werbemittel werden nach ökologischen Gesichtspunkten produziert, denn ihre Herstellung hat Auswirkungen auf die Umwelt: von der Rohstoffgewinnung, Zellstoffherstellung und der Papierproduktion bis hin zu Druck und Entsorgung.

Um die Umweltauswirkungen bei der Rohstoffgewinnung/Waldnutzung klein zu halten, werden seit vielen Jahren alle Möglichkeiten geprüft, um eine größere Transparenz in der Papierkette zu schaffen und sicherzustellen, dass kein Urwaldholz in Katalogpapiere gelangen kann. Die weiteren Bestrebungen fokussieren daher auf Sensibilisierungsmaßnahmen bei allen Papierlieferanten von Schwab, um den Einsatz von Holz aus Wäldern mit hohem ökologischem Wert in der Papierproduktion auszuschließen.

Im Bereich „Umweltauswirkungen bei Druck und Papierverwertung” werden seit 1997 halbjährlich Konzentrationsmessungen des Toluolgehaltes (Aromatischer Kohlenwasserstoff, der als Verdünnungs- und Lösungsmittel eingesetzt wird, das in hohen Konzentrationen gesundheitsschädlich sein kann) in den Druckbögen für den Hauptkatalog durchgeführt. Die Lieferanten werden per Anschreiben über die Messergebnisse informiert und somit sensibilisiert. Dieses Vorgehen hat zu einem deutlichen Absinken des Toluolgehalts der Druckbögen geführt.

Der Schwab Hauptkatalog wird heute ausschließlich auf chlorfrei gebleichtem Papier (TCF) gedruckt. Eine Formatreduzierung des Hauptkatalogs um 3,6% im Jahre 2001 hat zu einer Einsparung von ca. 1.150 Tonnen Papier pro Jahr geführt. Darüber hinaus haben optimierte Papierstärke und geringe Verschnittzugaben in den letzten Jahren zu einer verbesserten Umweltbilanz des Katalogs beigetragen.

Verpackungen

Verpackungen sind für ein Versandhandelsunternehmen unverzichtbar. Damit die bestellten T-Shirts, Schuhe, Möbel, Fernseh- oder Haushaltsgeräte einwandfrei beim Kunden ankommen, müssen sie beim Transport optimal vor Schäden geschützt werden.

Bei Schwab gilt der Grundsatz: So viel Verpackungen wie nötig, so wenig Verpackungen wie möglich. Unvermeidbare Verpackungen werden so ökologisch verträglich wie möglich gestaltet. Im Laufe der Jahre konnten bedeutende Optimierungen erzielt werden. Bereits 1972 führte Schwab die ersten Versandkartonagen aus recycelter Pappe ein.

Schwab hat sich sechs Kriterien gesetzt, um Verpackungen umweltverträglicher zu gestalten:
  1. Vermeidung von Verpackungen, wo immer es möglich ist.
  2. Vermeidung von Einwegverpackungen durch Einsatz von Mehrwegverpackungen.
  3. Verbesserung der Ökobilanz von Einwegverpackungen durch Gewichtsreduzierung.
  4. Einsatz von umweltverträglicheren Materialien. Dazu gehört zum Beispiel der Ersatz von Styropor durch ökologisch unbedenkliche Stoffe, wie zum Beispiel Pappe.
  5. Substituierung von Primärmaterialien durch recyclebare und biologisch abbaubare Materialien.
  6. Umweltgerechte Verwertung der bei Schwab anfallenden Verpackungsabfälle.

Auch bei den Verpackungen der Lieferanten achtet Schwab auf Umweltschutz. Mit sogenannten Verpackungs- und Versandanweisungen teilt Schwab ihnen seine hohen ökologischen Anforderungen mit. In diesen ist u.a. geregelt, dass Verpackungen kein PVC enthalten dürfen.