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Broschüre Nachhaltigkeit
Nachhaltige Produkte
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Textilien
Mode erleben wir im wahrsten Sinne des Wortes „hautnah”. Je sorgfältiger ein Kleidungsstück von Anfang an produziert und je zuverlässiger es auf mögliche Rückstände kontrolliert wird, umso wohler kann man sich darin fühlen.
Schwab bietet seit 1990 schadstoffgeprüfte Textilien an. Seit 1995 zeigt das Qualitätssiegel „hautfreundlich, weil schadstoffgeprüft” im Katalog, dass der jeweilige Artikel auf gesundheitsgefährdende Rückstände geprüft wurde. Mittlerweile tragen nahezu 100 Prozent der Textilien im Schwab-Sortiment dieses Label. Die Anforderungen lehnen sich an den in der Textilwirtschaft anerkannten Standard „Öko-Tex 100“ an. Damit geht das Prüfsiegel bei den Anforderungen an entscheidende Schadstoffe noch über die gesetzlichen Grenzwerte hinaus.
Textilien mit dem „hautfreundlich, weil schadstoffgeprüft”-Siegel dürfen nachweislich nicht mit Bioziden belastet oder mit Flammschutzmitteln ausgerüstet sein. Ihr pH-Wert muss hautneutral sein und es wird besonders darauf geachtet, dass die festgelegten Grenzwerte für Schwermetalle nicht überschritten werden. Durch systematische Prüfungen in den Laboren wird sichergestellt, dass z. B. Schwermetalle wie Arsen, Blei, Cadmium und Quecksilber dem Schwab-Kunden nicht gefährlich werden können.
Haushaltselektrogeräte
Auch Wasser ist eine begrenzte Ressource. Um den hohen Wasser- und Stromverbrauch, der tagtäglich im Haushalt anfällt, zu reduzieren, hat Schwab daher über die letzten Jahre sein Sortiment an ökologisch optimierten Geräten kontinuierlich erweitert. Sie erkennen diese Artikel am Umweltbaum-Siegel.
Zum Beispiel bietet Schwab derzeit nur noch Kühl- und Gefrierschränke der verbrauchsarmen Energieeffizienzklassen
A, A+ und A ++ an. Selbst zwischen diesen Spitzengeräten sind die Unterschiede im Verbrauch noch beträchtlich: Geräte der Energieeffizienzklasse A ++ verbrauchen im Vergleich mit vergleichbaren Modellen der Klasse A noch einmal ca. 45 Prozent weniger Strom.Andere Hinweise, die dem Kunden verraten, dass er es mit umweltverträglichen Produkten zu tun hat, sind z.B. der Blaue Engel, aber auch die EcoTopTen-Empfehlung des Öko-Instituts e.V. in Freiburg.
Teppiche und Möbel
Der Schutz der Wälder hat bei Schwab auch im Möbeleinkauf einen hohen Stellenwert: Um den sorgsamen Umgang mit dem Rohstoff Holz zu unterstützen und Raubbau an Waldgebieten zu verhindern, müssen die Lieferanten mittlerweile für alle Hölzer einen Herkunftsnachweis und sehr häufig auch ein zusätzliches Zertifikat erbringen. Hier akzeptiert Schwab z. B. Naturland, TFT oder FSC®, in begründeten Ausnahmefällen auch regionale Zertifikate. Langfristiges Ziel ist allerdings die Ausweitung des Angebots an Möbeln mit dem Siegel des international anerkannten Forest Stewardship Council (FSC®). Anliegen des 1993 gegründeten FSC® ist es, den Erhalt der Wälder und ihrer vielfältigen Funktionen zu gewährleisten, indem ein Ausgleich zwischen den unterschiedlichen gesellschaftlichen Interessen geschaffen wird. Nur Produkte aus Forstbetrieben, die nachweislich nach den Prinzipien des FSC® handeln, dürfen das FSC®-Siegel tragen. Mit der Zertifizierung sind unabhängige Organisationen beauftragt.
Außerdem hat Schwab bereits 1996 RUGMARK-Teppiche in den Katalog aufgenommen. 1995 gründeten das Bischöfliche Hilfswerk Misereor, Brot für die Welt, terre des hommes und Unicef die internationale Initiative RUGMARK. Durch einen unabhängigen Zertifizierungsprozess verhindert RUGMARK unzulässige inderarbeit in den Knüpfereien. Ein Prozent des Einkaufspreises für die Teppiche kommt außerdem Sozialprogrammen für ehemalige Kinderarbeiter zugute, denen RUGMARK den Schulbesuch und eine Ausbildung ermöglicht.
